Berliner Polarnacht
Vorab der Ausblick (demnächst mehr)
– einfach schon mal im Taschenkalender für 2013 vormerken:
Freitag, 11. Januar – Sonnabend, 12. Januar 2013:
20. Berliner Polarnacht
Start 20:00 Uhr, Bahnhof Berlin-Spandau
Ziel 50 km Nacht / Start 50 km Tag: S-Bahnhof Hennigsdorf
Ziel: Bahnhof Berlin-Spandau
Für Hamburger(innen), die die 100 km durchziehen, also sehr verkehrsgünstig! ![]()
Martins Bericht (bis km 65): http://strongwalker.blogspot.com/2012/01/polarnacht-in-berlin-dieses-mal-ohne.html
Utas Bericht (Nachtstrecke): http://gutartig.blogspot.com/2012/01/du-stellst-meine-fue-auf-weiten-raum.html
Noch ein Bericht der „Radiergummis“ zur Nachtstrecke: http://www.berlin-runner.de/page23.php
und ein Kommentar von Heidrun dazu im Gästebuch: http://www.berlin-runner.de/page14.php
Freitag, 13. Januar – Sonnabend, 14. Januar 2012:
Das war die
19. Berliner Polarnacht
Insgesamt waren in diesem Jahr 35 Wanderer (Korrektur, eine spontan gekommene Mitwanderin hatte ich vergessen!) auf unterschiedlichen Teilstrecken dabei:
11 Polarnachtsüchtige gingen 100 km, einer überstand mit Waldviertler-Schuhen und Lodenmantel 65 km, 7 Wanderer begleiteten uns auf den ersten 50 km durch die Nacht, 8 Teilnehmer waren über 50 km am Tag dabei und weitere 8 Mitwanderer begleiteten uns am Tag auf Teilstrecken zwischen 20 und 45 km.
Ach, das merke ich erst jetzt (17.1.2012): So schön kann Statistik sein! Unser Martin im Lodenmantel war der typische Mitwanderer der 2012er Polarnacht! Im Durchschnitt wanderte jeder Teilnehmer der Tour nämlich 65 km.

Martins Bericht von der Tour bis zum Kilometer 65 findet Ihr hier:
http://strongwalker.blogspot.com/2012/01/polarnacht-in-berlin-dieses-mal-ohne.html
Veranstalter und Ausrichter:
Wandersportverein Rotation Berlin e.V. im Berliner Wanderverband e. V.
Leitung: Wolfgang Pagel
50 km Nacht/Tag, 100 km
Tagstrecke 50 km auch selbständig nach Kartenskizze möglich
S-Bf Berlin-Buch, Ausgang Wiltbergstr. (Start 1, 20:00 Uhr) – Schönerlinde – Mühlenbeck – Bergfelde – Mc Donalds Glienicke (21 km, Einkehr 00:00–00:40 Uhr) – Frohnau – Hennigsdorf – Nieder Neuendorfer See, Westseite – Große Kuhlake – Eiskeller (43 km / Temperaturmessung, Erfrischungen 04:40–05:10 Uhr) – Landenge Falkenhagener See / Neuer See – Bf Falkensee (50 km / Frühstück 06:30–07:30 Uhr)
Die Nachtstrecke (neu) bei GPSies.com:
100 km weiter sowie 50 km Tagstrecke:
Bf Falkensee (Start 2, 07:30 Uhr) – Dallgow-Döberitz – Staaken – Bullengraben – Spandau Arcaden (14/64 km, Imbiss 10:05–10:25 Uhr) – Eiswerder – Tegeler See, Ostseite – Greenwich-Promenade – Alt-Tegel/Wilkestr., „Tillners am See“ (26/76 km, Einkehr 12:45–13:45 Uhr) – Barnimer Dörferweg: Tegeler Fließ – Hermsdorf (31/81 km) – NSG Eichwerder Moorwiesen – Lübars (35/85 km) – Blankenfelde –Möllersfelde – Bauhaus Berlin-Buchholz (43 km / Rast am/im Bistro 16:45–17:05 Uhr) – Karower Teiche (47/97 km); – S-Bf Berlin-Buch (50/100 km gegen 18:30 Uhr)
Die Tagstrecke (neu) bei GPSies.com: 
Start 1 (100 km, 50 km Nacht): Freitag, 13. Januar 2012, 20:00 Uhr, S-Bf Berlin-Buch, Ausgang Wiltbergstr. (S2 ab Berlin Zentrum)
Start 2 (nur 50 km Tag): Sonnabend, 14. Januar 2012, 07:30 Uhr, Bf Falkensee, (RE2, S75+RE6, RB14 ab Berlin Zentrum)
Ziel: 50 km Nacht: Sonnabend, 14. Januar 2012, ca. 07:00 Uhr
100 km, 50 km Tag: Sonnabend, 14. Januar 2012, bis 18:30 Uhr
Anmeldung: erbeten beim Wanderleiter
Startgeld: 3,– € (50 km), 5,– € (100 km); Rucksackverpflegung, Gaststätten an der Wanderstrecke
Informationen: Wolfgang Pagel, Berliner Str. 58, 16556 Hohen Neuendorf OT Borgsdorf;
Tel. 03303 403101 oder 0172 9673116; E-Mail: wolfgang.pagel@email.de
Die Teilnahme an der Wanderung geschieht auf eigene Gefahr.
Weder der veranstaltende Verein (Wandersportverein Rotation Berlin e.V.) noch der Berliner Wanderverband e.V.
können Gästen einen Versicherungsschutz gewähren.
Hier steht die Ausschreibung als PDF-Datei zum Download.

Wolfgang, 19.12.2011
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Jetzt ist die 19. Berliner Polarnacht vorbei. Für manche(n) war sie etwas kürzer als geplant. Anstrengend war's für mich. Warum eigentlich? Das Wetter war schön, die obligatorische feierliche Polarnachttemperaturmessung im Eiskeller erbrachte auch einen negativen Wert: -1,5°C.
Der Mond schien die ganze Nacht, und am Tag schien die Sonne. Nächtens gab es außer Rucksackverpflegung FFF (Feinschmecker-FastFood), versüßt mit Gutscheinen, mit denen uns Martin (und noch jemand anders) überraschte. Obwohl wir mehr Teilnehmer waren, als der Wanderleiter es sich in seinen Träumen gedacht hatte, fanden zum Frühstück in der „CafeLounge“ (nicht so vornehm wie der Name) am Bahnhof Falkensee alle Platz, nachdem noch Stühle herbeigezaubert worden waren. Wunderschön waren am Tag der Weg am Ostufer des Tegeler Sees und vor allem der Uferweg am Tegeler Fließ
. Dazwischen lag die Mittagsrast bei „Tillner's am See“ nahe der Greenwich-Promenade in Tegel, die vorzüglich klappte. Und das Essen war auch gut (zu empfehlen: Knoblauchleber mit Stampfkartoffeln – ist aber wirklich knoblauchhaltig!). Leider blieb den meisten der von mir so sehr geliebte Abschnitt des Tegeler Fließes im weit geöffneten Tal unterhalb des Dorfes Lübars verschlossen. Überschwemmungen zwangen uns zum Improvisieren
. Nur drei der Hunderter, die ab Mittag von der Möglichkeit Gebrauch machten, selbständig nach Karte auf der Tagstrecke zu wandern, gingen mit Spaß und Abenteuerlust durch's Wasser. Ich bin ein bisschen neidisch, doch ich hatte nicht das (einstimmige) Mandat meiner Mitwanderer zur Umwandlung in eine Wasserwanderung. Wir wichen vor den Wassermassen zurück und auf Straßen aus, was uns einigen Zeitverlust und Umweg (dafür kürzte ich dann im weiteren Streckenverlauf einen kleinen Haken weg) einbrachte. Einige Kilometer weiter gelang mir dann noch eine kleine Verschlimmbesserung mit zweimaligem sportlichen Überspringen eines Grabens. An Grabenrändern balancierend gelangten wir aber souverän nach wenigen hundert Metern wieder auf den eher lanweiligen rechten Weg. So hatten auch wir unser kleines Abenteuer ... Durch Zeiteinsparung bei der letzten Pause erreichten wir schließlich mit nur 13 Minuten Verspätung um 18:43 Uhr unser Ziel, den S-Bahnhof Buch. 